Die Truhe

In der Historie von Schlössern und Schlüssel, gab es für mich vor der Industriellen Revolution eigentlich nichts Nennenswertes, also nennenswert im Sinne der Sicherheit. Was ich damit sagen will? Vor der Industriellen Revolution so meine Annahme, gab es keine Sicherheit, wie wir sie heute kennen, mit hochpräzisen gefertigten Schlössern. Deshalb war die Antwort auf die Frage eines Freundes, ob ich seine alte Truhe öffnen könnte, auch klar. Ein Kinderspiel habe ich mir gedacht, die stammt schließlich aus der Zeit vor der Industriellen Revolution.

Die geöffnete Truhe / Open Chest

Die Geschichte zu diesem „Kinderspiel“, vielmehr Rätsel, möchte ich hier gekürzt erzählen:

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Die ersten Öffnungsversuche basierten auf einem „Bypassing” des Schlosses, mit gebogenen Stählen und Ähnlichem. Irgendwie musste es doch möglich sein, an den Riegel hinter dem „Gewirre” (Fachausdruck: Eingerichte) zu kommen. Nach einigen Stunden wurde klar, der Riegel lässt sich nicht einfach drücken, wahrscheinlich auch deswegen, weil das System extrem gefedert ist. Zudem bewegt der Riegelmechanismus nicht nur einen Bolzen oder Schnapper, wie das bei vielen uns bekannten Schlössern der Fall ist, sondern bewegt gleich mehrere Riegel, nämlich 13 an der Zahl (wie wir später herausgefunden haben).

Daraufhin entstand die Idee, wir drucken uns einen entsprechenden Schlüssel. Also Maße nehmen, Fotos anfertigen, alles so genau wie möglich, damit der 3D-Druck auch auf Anhieb passt. Der Holm, Halm oder Rohr des Schlüssels war, wie auf den Bildern ersichtlich, nicht zylindrisch (Fachausdruck: gebohrt), sondern zeigt drei ineinander „verschmolzene” Zylinder, ich nenne es mal „Rosette” (Fachausdruck: façonniert/geschweift). Zudem gab es Fertigungstoleranzen, die auf einen leichten Konus hindeuteten. Der Holm des Schlüssels, das war uns von Anhieb klar, musste perfekt passen, er ist die Ausgangsbasis eines gut funktionierenden Schlüssels. Die ersten Drucke wurden durch Feilen angepasst und die Korrekturen auf das 3D-Model übertragen. Irgendwann war der Holm des Schlüssels perfekt im Druck und musste nicht mehr korrigiert werden.

Es wurde nun eine „Fahne” mit leichter Versenkung angebracht, bzw. an das 3D-Model hinzugefügt. Auf diese Fahne haben wir dann mit Silikon und anderen gängigen Materialen einen Abdruck des Eingerichte genommen. Die Informationen daraus wurden wieder in das 3D-Model überführt und ausgedruckt. Wir waren nahe an der Lösung, so glaubten wir, aber die gedruckten Schlüssel ließen sich nicht im Schloss drehen. Die Einschnitte/Durchbrüche (Fachausdruck: Reif- und Mittelbruchbesatzung) auf dem Bart, ich nenne es „Muster”, waren doch schwerer für uns nachzubilden als gedacht und wir sind die beiden Muster nun einzeln angegangen. Letztendlich hatten wir einen Schlüssel, welchen wir um 95°, bis zur Entriegelung, im Schloss drehen konnten.

Es folgte nur noch eine Optimierung des 3D-gedruckten Schlüssels in Kunststoff. Leichtgängig sollte er sein, er sollte einfach passen. Und hier wurde die Idee, basierend auf der 3D-Vorlage (STL- oder Step-File) einen Metallschlüssel in Auftrag zu geben, immer klarer. Die Kunststoffausführung des Schlüssels war für das Öffnen einfach zu schwach, wie uns zwei abgebrochene Schlüssel und deren mühsame Entfernung aus dem Schloss gezeigt haben.

Wir haben uns für Alpin 3D entschieden, ein Anbieter mit Sitz in Tirol (Wattens). Der gefertigte Schlüssel musste noch ein wenig angepasst werden, aber letztendlich, mit ein wenig mehr Kraftaufwand, konnte die Truhe mit diesem Metall-Schlüssel entriegelt werden.

Der Inhalt der Truhe war nun erst einmal nicht so spektakulär: Schuhe, die dort seit 20 Jahren nicht mehr zugänglich gewesen waren. Jedoch befand sich dort auch der Originalschlüssel, was vom Besitzer auch vermutet worden war! Ein Vergleich beider Schlüssel ist hier dargestellt:

Zusammenfassend war es sehr spannend gewesen. Ständig war da die Frage: „Sind wir auf dem richtigen Weg, wird das so funktionieren?“ oder „Kann dieser Schlüssel öffnen oder fehlt da noch etwas? Haben wir einen Sicherheitsmechanismus übersehen, könnte da noch etwas kommen?“ Wir hatten uns natürlich auch ein wenig Literatur dazu angelesen und den möglichen Aufbau der Schlösser und deren Schlüssel angeschaut.

Ich verwende in der Geschichte „ich“ und „wir“ – ich möchte hier kurz betonen, dass ich alleine die Truhe nie hätte öffnen können. Es war ein Zusammenspiel, eine richtige Teamleistung, mit einem erfahrenen Kollegen aus dem Kreis der Lockpicker. Er hat die Fotos bereitgestellt und die vielen 3D-Drucke erstellt und gedruckt.

Ich muss hier auch meinem Freund und Besitzer der Truhe danken, der den Öffnungsversuchen wortwörtlich beigesessen ist und Zeit investiert hatte. Er hatte uns laufend ermuntert weiter zu machen, weil er unsere Schilderungen und Ideen nachverfolgen konnte. Natürlich hatte er auch die Hoffnung, die Truhe nach 20 Jahren wieder zu verwenden. Ich selbst finde, es hat sich gelohnt, die Truhe gewaltfrei zu öffnen. In meinen Recherchen bin ich häufig darauf gestoßen, dass solche Truhen am Boden „aufgeschnitten” werden, falls ein Schlüssel nicht mehr zur Verfügung steht. Ich finde, das nimmt der Truhe ein wenig Charakter, auch wenn diese geschnittenen Böden nachher wieder verschweißt werden.

Die Truhe selbst, unsere Hauptdarstellerin, ist vermutlich aus dem 17ten Jahrhundert. Also vor der Industriellen Revolution gefertigt und wird der Region Deutschland/Niederlande oder auch Habsburg-Ungarn zugeordnet. Ursprünglich könnte die Truhe als Soldtruhe in Verwendung gewesen sein. Aus der Geschichte habe ich gelernt, um an den Anfang der Geschichte anzuknüpfen, dass Schlösser mit ähnlichen Eingerichten und starken Federn, schon im 12. Jahrhundert vorzufinden sind (vielleicht auch schon früher) und schon eine gewisse Sicherheit hatten.

Hier noch ein paar Details zu den Materialien etc.:

  • Zum Druck des 3D-Schlüssels wurde PETG, also ein Glycol-modifiziertes Polyethylenterephthalat, verwendet.
  • Der finale Schlüssel aus Metall war aus Edelstahl 316L, wurde mittels SLM (selektives Laserschmelzen) „gedruckt“, lt. Angaben der Firma.
  • Ein Dank geht an das Metalab, wo wir einige Drucke machen konnten.
  • Wir haben mit den beiden Programmen OpenSCAD 2021.01 und Fusion 360 gearbeitet.
  • Für die Abdrücke haben wir verschiedene Massen verwendet, mit unterschiedlichen Vorteilen: Silicon, Kinderknetmasse und ein zwei Komponenten Silikon (Quick-Key Easy Pro).

Die nächste Truhe wird sich schneller öffnen lassen!

Verwendete Literatur:

Franz Sales Meyer, Handbuch der Schmiedekunst, 1999, Verlag Weltbild Verlag, Unveränderter Nachdruck der Ausgabe von 1888, Verlag E. A. Seemann, ISBN 3-8289-2287-2

Gabriele Mandel, Der Schlüssel, Deutsche Lizenzausgabe 1993, Parkland Verlag, ISBN 3-88059-756-1

Das Duell

Ich versuche mich kurz zu fassen. Wir haben ein wenig über eine neue Spielidee nachgedacht, eine Competition, vielleicht. Als wir dann von den “Master of Escape”, einem Escape Room Anbieter in Wien gefragt wurden, ob wir etwas mit Ihnen zusammen machen wollten, sagten wir zu und optimierten die Idee der “Duelle”.

Am Sonntag den 7.12.2025, treffen wir uns deshalb im dritten Bezirk! Safargasse 1, bzw. Franzosengraben 2. Ein Blick auf die Homepage der “Master of Escape OG“: https://wien.moescape.com/ zeigt, es ist recht komfortabel mit der U3 (Station Erdberg) zu erreichen. Am Wochenende ist es auch möglich dort frei zu parken.

Bitte beachtet die vorgezogene Zeit 18 Uhr.

Es wird etwas Glühwein geben (ich hoffe das bekommen wir hin). Ansonsten folgende Spielregeln:

Zwei Teilnehmer, ziehen drei Nummern die einem Schloss zugeordnet sind. Anschließend geht es darum innerhalb von 5 Minuten, seine Schlösser zu öffnen und dem Gegenüber zum Öffnen zu geben. Schafft es einer der beiden seinen Platz zu leeren, hat er das Duell gewonnen. Aber der Gegner wird das auch versuchen und platziert immer wieder Schlösser auf der anderen Seite.

Ein paar Hinweise noch. Das Schloss an dem ich arbeite, zu öffnen, darf nur zwei Mal im Spielverlauf, gewechselt werden. Es soll eine vormals aussichtslose Öffnung und damit eine aussichtslose Situation entkräften. Diese Option soll aber nur zwei Mal möglich sein, um ein Patt, ein Unentschieden, als Strategie zu reduzieren, geht es doch vorrangig darum, dass ein Sieger aus dem Duell hervorgeht.

Ruhe und Konzentration sind gefragt!

Ich freue mich auf Euer Kommen.

Eindrücke, Ergebnisse der Meisterschaft 2025

Das war die Österreichische Lockpicking Meisterschaft in diesem Jahr!. Auch wenn ich selbst nicht aktiv teilgenommen habe, fand ich es spannend, wie sich zwei Teilnehmer um den ersten Platz ‘stritten’ und wie Platz drei quasi ‚heimlich‘, aber mit viel Können, besetzt wurde.

Hier erst einmal die ersten drei Plätze:

  1. Hugo
  2. Markus
  3. Tibor

Im Blitzwettbewerb war es Stepan, der die dritte Runde als Einziger überstanden hatte.

Da sich aus Sicht der Organisation einige Dinge vor dem Wettkampf abspielten, möchte ich auch etwas davon erzählen. Mit folgender E-Mailnachricht eines Teams der Lockpicker aus Ungarn „It seems we could collect 10 Hungarian participants.“, schien sich die Anzahl der Teilnehmer:innen der kritischen Größe zu anzunähern. Ab 22 Teilnehmer:innen müssen nämlich aus Zeitgründen Vorrunden stattfinden, um die Hauptrunden in zwei Gruppen auszutragen. Das bedingt eine etwas andere Schlösserwahl und ebenso hat es Auswirkung auf deren Anzahl. Letztendlich hatte ich 30 verschiedene Schlösser bereitgestellt, um flexibel agieren zu können.

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Tschechien, spannend wie immer

Wie auch im letzten Jahr, waren wir auch in diesem Jahr eingeladen an der tschechischen Meisterschaft teilzunehmen. Ein internationales Event für alle ‘Lockpicker’. Denis und Tibor, waren zum ersten Mal dabei. Die Erwartungen waren bei allen recht hoch. Am Freitagabend, kurz nach Ankunft, haben sich alle noch einmal “warm” gemacht und Ihre verschiedenen Zylinder und Vorhangschlösser vorgeführt und ausgetauscht.

Am Samstag war es dann soweit. Zuerst waren die Vorhangschlösser dran – in der Hand zu öffnen. Es folgte am Nachmittag noch die Blitzöffnung und diese war schon nach der zweiten Runde entschieden. Am Nachmittag waren die Profilzylinder Thema für den Wettkampf. Abends gab es dann noch einen Ausklang, mit Nachbesprechungen zu den interessanten Schlössern von Tokoz und FAB.

Sonntag war nur noch für den Freestyle-Wettbewerb vorgesehen. Um so trauriger waren Denis und Jan, dass die Ergebnisse der Vorrunde nicht ausgereicht haben um in eine der beiden Gruppen A/B zu kommen – also warten, schauen und mitfiebern. Um so erfolgreicher waren die Erfolge von Hugo und Stepan. Hier die Erfolge der fünf Teilnehmer aus Österreich:

A FinalB Final
Padlocks2. Stepan
3. Hugo
5. Jan
3. Tibor
5. Denis
Cylinders1. Stepan
2. Hugo
3. Jan
4. Denis
Freestyle1. Hugo3. Stepan
5. Tibor

Im “Blitz”-Wettbewerb teilen sich drei Teilnehmer, unter anderem Stepan, den Sieg.

Ein paar Details zu Schlössern folgen noch …

Und die Gewinner sind…

Die elfte Meisterschaft fand 2024 in Salzburg statt, in der ARGE. Die Gewinner zuerst:

1. Platz Markus
2. Platz Hugo
3. Platz Werner

Markus konnte alle Schlösser öffnen, Hugo elf der zwölf Schlösser und Werner belegte den dritten Platz mit der Öffnung von zehn Schlössern. Eine beachtliche Leistung wie ich finde, da ein paar der Schlösser sicherlich herausfordernd waren. Es gab aber auch ein paar lustig-leichte Schlösser wie eine abschließbare Dockingstation oder der Notschlüsselkasten. Letzter fungiert zudem als Wanderpokal und enthält den “goldenen Pick”, wie auf dem Bild zu erkennen ist.

Vielleicht noch ein kleiner Wermuttropfen für die Nachgereiten. Stepan und Ben hätten basierend auf einer ausschließlichen Auswertung nach Zeiten die Plätze drei und vier belegt. Die schnellsten Öffnungen fanden übrigens in weniger als zehn Sekunden statt.

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Die 11. Lockpicking Meisterschaft in Österreich

Es kommt schneller als gedacht. Am Samstag den 8. Juni wird die 11. Österreichische Meisterschaft im Lockpicking, in Salzburg, ausgetragen.

Wann: Samstag 8. Juni
Registrierung: ab 10 Uhr
Start: etwa um 11 Uhr
Wo: ARGEkultur

Für Speisen und Getränke ist gesorgt. Ggf. muss ein kleiner Unkostenbeitrag geleistet werden, bzw. die Getränke selbst bezahlt werden. Der Ablauf wird wie im Jahr zuvor sein. Es wird eine Öffnung verschieder “Schlösser”, also Profilzylinder und Vorhangschlösser, geben. Diese sind innerhalb von 5 Minuten zu öffnen. Ob es eine Vorrund geben wird, ist derzeit noch ungewiss und wird dann notwendig sein, wenn die Anzahl an Teilnehmern eine gewisse Größe übersteigt. Basierend auf der Vorrunde wird der reguläre Wettkampf dann in zwei Gruppen abgehalten – einer Gruppe A und einer Gruppe B.

Einen Blitzkampf wird es auch geben. Hierfür sind ausschließlich Profilzylinder zugelassen. Diese sind von den Teilnehmern mitzubringen, inkl. eines zugehörigen Schlüssel (Funktionalitätsprüfung).

Details zu den Wettkampfbedingungen findet Ihr unter: https://openlocks.at/regeln/

Es gibt noch eine Bitte. Um die Organisation etwas zu erleichtern, bitte ich um vorherige Rückmeldung einer Teilnahme, soweit dies möglich ist: janj@openlocks.at

12th Czech Lockpicking Championship 2024

12. ročník Mistrovství ČR v lockpickingu 2024 – so in etwa liest es sich auf der Website zur Ankündigung der internationalen Lockpicking Meisterschaft in Tschechien. Die “ Asociace českých lockpickerů ” veranstaltete dieses Jahr von 12. bis 14. April wieder einmal eine Lockpicking-Meisterschaft an der “Marina Orlik”, einem Feriencamp mitten in der Natur, direkt an der Moldau gelegen, etwa 60km südlich von Prag. Einige von uns waren schon in den Vorjahren mit Freude dabei und so wollten wir auch dieses Jahr unser Glück versuchen.

Für OpenLocks waren Hugo aus Salzburg und Jan, Ben und Stepan aus Wien am Start. Wir organisierten eine gemeinsame Anreise kombiniert aus öffentlichem Verkehr und Fahrgemeinschaft. Freitag Abend kamen wir am Austragungsort an, nach dem Abendessen gab es gleich noch etwas Zeit für ein entspanntes An- bzw. Zusammenkommen der Lockpicker. Zur Unterbringung standen zahlreiche kleine Bungalows zur Verfügung.

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2024, wir kommen!

Eigentlich sind wir ja auch schon mittendrin. Und wir blicken in diesem Jahr erst einmal in eine positive Zukunft.

Wir sind im Vorstand derzeit stabil aufgestellt. Finanziell habe ich das Ziel mal wieder verpasst. Ich konnte nicht in dem Maße sinnvolle Ausgaben machen, wie ich dies seit Jahren verkünde. Aber auch hier habe ich gute Ideen, wobei ich gerne weiteren Input von Euch annehme.

Die Anzahl an offiziellen Mitgliedern ist leider leicht rückläufig. Und das macht mich schon nachdenklich. Verlagert sich der Sport nun in das Virtuelle? Ist das langfristig überhaupt möglich? Vielleicht benötigt es auch andere Anreize oder eine andere Vereinsstrategie/Sportgruppenstrategie?

Ein paar Termine noch, die uns in diesem Jahr bevorstehen. Die diesjährige Meisterschaft am Samstag den 8. Juni, findet in Salzburg statt. Aus dem deutschsprachigen Nachbarland ist mir derzeit nur die Impressionsmeisterschaft im März bekannt. Die weiteren Competitions in den Niederlanden, Deutschand und Tschechien, werden wohl noch bekannt gegeben.

Für alle Mitglieder noch relevant zu wissen, die Ausweise für 2024 sind gerade im Druck und werden in der nächsten Woche an Euch versendet.

Als Letztes noch ein kleines Danke von mir, aber sicher auch in Eurem Sinne: Schon länger dabei als ich selbst, seit 2012, hat er die Sportgruppe in Graz seit ein paar Jahren koordiniert – auch in der schwierigen Zeit der Pandemie. Danke Dir, Daniel! Leider mußten die Aktivitäten in Graz nun eingestellt werden – wir haben derzeit keine offizielle Sportgruppe dort.

Ich sage aber Euch allen Danke. Ich freue mich auf Euch, Eure Projekte und auf einen regen Austausch.

Euer Obmann

Cooperation mit dem SSDeV


Sportsfreunde der Sperrtechnik - Deutschland e.V.


München bzw. Unterföhring war der perfekte Ort, um ein Seminar zusammen mit dem SSDeV abzuhalten. Als die Anfrage für das Seminar kam, dachte ich mir, es wäre bestimmt toll, wenn die Münchener Scene des Lockpicking Sports dazu kommt und auf diesem Wege auch ein reger Austausch. Letztendlich ist Jascha, vom SSDeV, extra aus Berlin angereist.

Warum ich das Seminar gerne mit dem SSDeV zusammen machen wollte? Es hat etwas mit der Geburt von OpenLocks zu tun. Es war damals Tom, der den Kontakt zum SSDeV gesucht hat, mit der Idee einen solchen Verein auch in Österreich zu etablieren. Er hat dort auch Unterstützung für seine Vision bekommen. Es war Pionierarbeit, eine Zeit als das Internet im Jahre 2008, noch nicht die Möglichkeit in der heutigen Form hergab, um zum Beispiel gute Sportwerkzeuge für den Verein zu beziehen. Da die Zeiten sich jedoch ändern, war es mir wichtig ein wenig in die weitere gemeinsame Zeit beider Vereine zu blicken. Ein wenig Visionen auszutauschen.

Aber wieder zurück zum Seminar. Die einladende Firma hat uns einen perfekter Raum, hell und gerade groß genug für 25 Teilnehmer, gestellt. Mit weiter Aussicht über die Dächer des Medienviertels in Unterföhring. Auch die Organisation, rund um das Seminar bzw. das Firmen-Retreat, war äußerst angenehm. Die Teilnehmer waren alle wissbegierig, talentiert und ausdauernd. Stärke, mehr als genug, zeigt der Umgang mit diesem Pick.



Abschließend danke ich Jascha für seinen Einsatz, seine wirklich tollen, unkonventionellen Erläuterungen, hinsichtlich der Theorie des Öffnens von Schlössern.

Meisterschaft 2023 – Ergebnisse

Es war mir ein Verknügen, diese Meisterschaft wieder organisieren zu dürfen. Besser gesagt, es war eine Wonne, die Organisation in St. Pölten zu erleben.

Es gab ein tolles Buffet, welches mehrfach gelobt wurde. Wir wurden mit einer Technik zur Zeitnahme überrascht, die auch noch funktionierte und viel Arbeit ersparte. Ich war da nur noch für das Backup der Zeitnahme zuständig, falls es ein techn. Versagen geben sollte. Es hat aber alles funktioniert.

Hier nun in Kürze der wichtigste Punkt, die Ergebnisse der ersten drei MeisterInnen in den Disziplinen “Handöffnung” und “Blitzöffnung”.

In der Handöffnung belegten die ersten drei Plätze:

  1. Jascha
  2. Hugo
  3. Toni

Die Blitzöffnung ergab die folgenden drei Plätze:

  1. Jascha
  2. Hugo
  3. Antonio

Details zu den Öffnungszeiten aller 17 Teilnehmer (für 14 Schlösser) in der Handöffnung findet Ihr auf der nächsten Seite.

Die nächste Meisterschaft findet übrigens in Salzburg statt. Wir visieren den gleichen Zeitraum an und es wird der 31. Mai (Freitag nach Fronleichnam) oder Samstag der 1. Juni sein.

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